Schüler erklären Senioren die Technik

HARSEFELD. Die Harsefelder Selma-Lagerlöf-Oberschule und der örtliche Landfrauenverein bieten einen Technik-Kurs für Senioren an. Jugendliche bringen den älteren Damen und Herren den Umgang mit Computer, Smartphone und Co bei.

Jeden Dienstagvormittag treffen sich Schüler und Senioren im Computerraum der Bildungsstätte an der Jahnstraße. Die didaktische Leiterin der Oberschule, Heike Stahn, ist über das Schulverwaltungsblatt auf das von der Sparkassen-Lotterie „Sparen + Gewinnen“ ausgeschriebene Projekt aufmerksam geworden. Mit den Landfrauen und ihrer Vorsitzenden Birgit Dammann-Tamke fand die Pädagogin einen Partner.

 

Die Vereinschefin war sofort mit im Boot: „Wir versuchen, den Anschluss zu halten.“ Der Gedanke der Teilhabe treibt sie um. Sich auf dem Gebiet der Computer und Smartphones fortzubilden, sei auch eine „Form von Integration in die Gesellschaft“. Das passe hervorragend zum Motto des Landesverbandes, der sich die Förderung der Integration in all ihren Facetten auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Zwölf Zehntklässler aus dem Profil Technik mit Lehrerin Susan Lerdo kümmern sich derzeit ehrenamtlich um neun Senioren. „Es läuft von alleine“, sagt die Pädagogin. Kaffee und Kekse stehen bereit, die Stimmung ist herzlich. Die Landfrauen kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in den Kursus. Die einen wollen Programme wie Excel oder PowerPoint kennenlernen, andere ihre Kenntnisse beim Online-Banking vertiefen oder Fotos vom Smartphone auf den Computer übertragen und dort archivieren und sortieren. Mit einer Umfrage haben die Jugendlichen zuvor erfasst, was die Senioren wissen möchten. Doch viele Fragen kommen spontan.


Lisa zum Felde besitzt noch gar keinen Computer. „Ich wollte einfach mal schauen, ob es sich für mich lohnt, einen anzuschaffen,“ sagt sie. „Vielleicht reicht mir auch ein Laptop?“ Zehntklässler Jan Traulsen hat den Senioren erklärt, wofür welche Computer-Programme genutzt werden können, wie Chats wie WhatsApp auf dem Smartphone funktionieren und wie Kontakte im digitalen Adressverzeichnis abgelegt werden. „Uns macht es Spaß, den Lernprozess bei den Landfrauen zu sehen“, sagt seine Mitschülerin Jana Dettmann. Die Schüler werden selbst zu Lehrern, vertiefen ihr Wissen und gewinnen an Selbstvertrauen. Einige wollen später im IT-Bereich arbeiten. „Die jungen Damen und Herren sind sehr geduldig. Sie erklären es uns auch zwei oder drei Mal, wenn es sein muss“, sagt Lisa zum Felde.

 

Schüler erklären jeden Schritt

 

Oft sind es kleine Probleme, die einer Klärung bedürfen. Beim Öffnen von PDF-Dateien wird Birgit Dammann-Tamke ein Warnhinweis angezeigt. Soll sie sich das Dokument trotzdem anzeigen lassen? Und wie lassen sich komprimierte Ordner öffnen? „Ich habe mich das alleine nicht getraut“, sagt sie. Doch die Schüler zeigen ihr, wie sie es gefahrlos hinbekommt. Schritt für Schritt. „Per Rechtsklick, dann ins Menü“, sagt Jan Traulsen.

 

Mit dem Start des zweiten Schulhalbjahres im Februar ging es los. Zunächst ist das Projekt bis Ende April befristet. Doch Heike Stahn denkt bereits an eine Fortsetzung. „Wir wollen es etablieren“, sagt sie. „Wir werden immer mal wieder einen Kursus anbieten.“ Die Pädagogin erwägt, weitere Partner anzusprechen – und hat dabei zum Beispiel den Lionsclub im Auge. Birgit Dammann-Tamke wünscht sich ebenfalls eine zweite Auflage. „Wir haben eine gute und vor allem individuelle Beratung erlebt“, sagt sie. Bestimmt würden sich einige Teilnehmer dabei bleiben und weitere Senioren hinzustoßen wollen.

 

Heike Stahn hat in der Aktionsgruppe „Harsefeld 2030“ mitgearbeitet, in der generationsübergreifende Aktivitäten ausdrücklich gewünscht wurden. Wenn es nach der didaktischen Leiterin der Oberschule geht, ist der Technik-Kursus erst der Anfang. Unter dem Motto „Mittags nicht alleine essen“ kann sie sich vorstellen, die Schulmensa für Senioren zu öffnen – in Form eines Mittagstisches für Jung und Alt. Das würde auch der Auslastung der Mensa zugutekommen.

 

Quelle: www.tageblatt.de

Projekt Vogelhäuser

Hallo, ich bin Chiara und ich erzähle euch über unser Projekt in Werken. In dem Projekt bauen wir Vogelhäuser, aus einem wichtigen Grund.

Wir haben Holz von der Firma Storengy gespendet bekommen. In Harsefeld gibt es viele herumlaufende Katzen, die Vögel fressen. Dadurch haben wir immer weniger Vögel. Damit die Vögel sich wieder mehr verbreiten können, haben wir Nistkästen gebaut.

In diesen Nistkästen passen unterschiedliche Vogelarten hinein. Wir haben eine Schiebetür angebracht, wo man das Nest herausnehmen kann, wenn die Vögel ausgezogen sind. Die Vogelhäuser haben eine Ein-und Ausstiegshilfe für die kleinen Vögel, damit sie einfacher rein und rauskommen können.

 

Ein großes Dankeschön an die Firma Storengy - Eure Chiara

Ran an den Computer - Schüler schulen Senioren!

Immer mehr wird das Internet Teil unseres Lebens. Allerdings gehen die Meinungen zwischen den Jugendlichen und der älteren Generation oft ziemlich weit auseinander, wenn es um das Thema Computer und Internet geht.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Profil „Technik“ der Selma-Lagerlöf-Oberschule Harsefeld haben sich zum Ziel gesetzt, den Landfrauen einen vertieften Umgang mit Computer, Handys und Internet beizubringen. Somit bekommen die Senioren einen besseren Einblick in die Welt des Internets. In diesem Projekt können die Damen ihre eigenen Wünsche und Fragen äußern.

 

„Wie kopiere ich ein Bild aus dem Internet in eine Textdatei? Wie vergrößere ich Schriften? Und wie füge ich neue Kontakte bei WhatsApp hinzu?“ Im Computerraum der Selma-Lagerlöf-Oberschule können diese – und viele weitere – Fragen gestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler geben ihr Bestes, um diese Fragen verständlich zu erklären.

 

 

„Unsere Generation ist mit Handys und Computern aufgewachsen, wodurch uns die Bedienung der modernen Geräte nicht schwer fällt“, sagt Schüler Jan Eric .


 

Viele der Senioren haben zwar ein Handy, Laptop oder auch ein Tablet – welches auch gerne mitgebracht wird, um Probleme genauer zu schildern. Leider wissen aber viele nicht, wie sie die Geräte am effektivsten und zeitsparendsten nutzen können.

Bei „Schüler schulen Senioren“ stehen die Senioren im Mittelpunkt. Es gibt keinen bestimmten Unterrichtsstoff, der abzuarbeiten ist. Egal, ob Handy, Tablet oder Laptop, es gibt auf (fast) jede Frage eine Antwort. Sollte der / die zuständige Schüler /in keine Antwort wissen, gibt es immer noch genügend andere die Aushilfe leisten können.

 

 

Das Projekt ist eine super Möglichkeit für beide Generationen. Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit Mitmenschen und wie sie Informationen verständlich weitergeben können und die Senioren lernen den Umgang mit der Technik. 

 

Harsefeld - Von Jana  (17), Selina (16) und Jan-Lukas (16)